Romy Stangl ist Menschenrechtsaktivistin und schreibt Kolumnen für das HeyDay Magazine – einem Online-Magazin für Frauen 40+, die mit beiden Beinen im Leben stehen, den Kopf in den Wolken behalten und sich vom Älterwerden nicht einschränken lassen. Das Magazin liefert Inspiration, Ideen und porträtiert Frauen, die das Beste aus allem machen, was das Leben bereithält. In ihren Texten schreibt sie über Mut, Gleichstellung, neue Narrative jenseits tradierter Rollenbilder und persönliches Empowerment.

Als Co-Autorin ist sie an den Büchern „Nachkommen – wenn Töchter ihren Müttern schreiben“ von Wiebke Dierks und „Das habe ich noch nie gemacht – das wird gut“ von Dr. Claudia Richter beteiligt. Am 25.11.2025 erscheint „(UN)ERHÖRT – Frauen reden über häusliche Gewalt“, bei dem sie Mitherausgeberin ist – ein vielstimmiges Werk über das Schweigen, das gemeinsam gebrochen werden soll.

Als Vorstandsfrau von One Billion Rising München e.V. engagiert sie sich für ein gewaltfreies, selbstbestimmtes Leben von Frauen und Mädchen. Neben der jährlichen Tanzdemo am 14. Februar organisiert sie mit Mitstreiter*innen Kampagnen wie „Gewalt kommt nicht in die Tüte“, Lesungen zu Themen, die Frauen bewegen, Online-Formate zur bundesweiten Vernetzung sowie Kooperationen mit Medien, Kunst und sozialen Initiativen. Als Speakerin zu geschlechtsspezifischer Gewalt ist sie deutschlandweit auf Podien und mit Vorträgen präsent und bringt das Thema in die gesellschaftliche Mitte.

Hauptberuflich arbeitet sie in der Finanzverwaltung im öffentlichen Dienst. Als Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung Haar stehen für Romy Stangl unter anderem Themen wie familien- und pflegefreundliche Arbeitsmodelle, die den Bedürfnissen von Männern* und Frauen* gleichermaßen gerecht werden, sowie die Erhöhung des Anteils von Frauen in den obersten Führungspositionen im Fokus. Sie ist Mitinitiatorin des FrauenForum Haar.

Mit ihrer Petition zur Berufung von Betroffenenräten häuslicher Gewalt auf Bundesländer- und Bundesebene setzt sie sich dafür ein, die Perspektiven von Überlebenden häuslicher Gewalt wirksam in politische Prozesse, Gesetzgebung, die Umsetzung der Istanbul-Konvention sowie in Schutz-, Hilfs- und Präventionsstrukturen einzubringen.

Sie engagiert sich außerdem ehrenamtlich bei der Stiftung Gewaltfreie Kindheit und unterstützt die Kampagne „Bavaria ruft“ – eine parteiübergreifende Initiative zur Förderung von Frauen in der Kommunalpolitik.